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Hintere Straße wird mit Hilfe der Dorfentwicklung umgebaut

Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Holger Köhler (Ortsbeirat Liebenau), Landrat Uwe Schmidt, Martin Eimer (Ortsbeirat), Peter Nissen, Bürgermeister Harald Munser und Andre Köhler (Ortsbeirat). Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Holger Köhler (Ortsbeirat Liebenau), Landrat Uwe Schmidt, Martin Eimer (Ortsbeirat), Peter Nissen, Bürgermeister Harald Munser und Andre Köhler (Ortsbeirat).

Liebenau. Freiflächengestaltung ist ein traditionelles Thema der Dorfentwicklung. Mit dem Umbau der Hinteren Straße betritt die Stadt Liebenau allerdings Neuland: „Die Steuerungsgruppe für die Maßnahmen der Dorfentwicklung hatte die Neugestaltung der Hinteren Straße ursprünglich nicht im Plan – im April 2016 wurde sie dann noch nachgemeldet“, informiert Bürgermeister Harald Munser.
„Die Baumaßnahme ist ein Beispiel für eine gelungene Vernetzung unterschiedlicher Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten“, hebt Landrat Uwe Schmidt bei einem Besuch auf der Baustelle hervor. Die Mittel der Dorfentwicklung konnten in Höhe von 59.711 Euro in das Projekt fließen. Schmidt: „Mit diesen Fördermitteln wird die gestalterische Aufwertung, die von den Anwohnern gewünscht wurde, finanziert“. Neben der reinen Straßensanierung, bei der die Fahrbahndecke erneuert wird, werden zwei Anschlussrinnen in Kalkstein eingebaut. „Das sieht dann nicht nur besser aus; es hat auch den Vorteil, dass die Fußgänger barrierefrei unterwegs sind“, erläutert der Landrat.
 
Die Hintere Straße wird nach dem Umbau Einbahnstraße, die für den Fahrradverkehr in beide Richtungen freigegeben ist. Damit auch die Privatflächen für die Neugestaltung genutzt werden konnten, haben die Anwohner die Durchführung gestalterischer Maßnahmen für die Dauer von 15 Jahren in einer Nutzungsvereinbarung mit der Stadt Liebenau vereinbart. „Damit können wir neue bepflanzbare Grünflächen schaffen, die Parkplatzsituation ordnen und die Fußgängerflächen bis an die Hauskante in einem harmonischen Stadtbild vereinheitlichen“, informiert Bürgermeister Munser.
 
In die Finanzierung der Gesamtmaßnahme sind neben den Fördermitteln der Dorfentwicklung die Eigenmittel der Stadt sowie auch die Anliegergebühren eingeflossen. „Das ist eine Premiere für die Dorfentwicklung, dass wir eine solches Finanzierungsnetzwerk nutzen“, betont Landrat Schmidt. Es komme in der Praxis eben immer darauf an, gemeinsam einen kreativen Weg zu finden, der Probleme löst, statt sie nur zu beschreiben, so Schmidt abschließend.

06.07.2017
 


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