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Dorfgemeinschaftshaus in Oberlistingen wird zukunftsfest Kreis bewilligt 225.122 Euro

Architekt Jan Ole Buchmann (links) stellt Details der Planung für die Modernisierung des DGH in Oberlistingen vor. Ortsvorsteher Frank Trampedach, Breunas Bürgermeister Klaus–Dieter Henkelmann und Landrat Uwe Schmidt (v.l.) lauschten gespannt. Architekt Jan Ole Buchmann (links) stellt Details der Planung für die Modernisierung des DGH in Oberlistingen vor. Ortsvorsteher Frank Trampedach, Breunas Bürgermeister Klaus–Dieter Henkelmann und Landrat Uwe Schmidt (v.l.) lauschten gespannt.

Breuna. Das in die Jahre gekommene Dorfgemeinschaftshaus im Breunaer Ortsteil Oberlistingen wird im Rahmen der Dorfentwicklung modernisiert und zukunftsfest gemacht. „Eine Arbeitsgruppe aus der Dorfgemeinschaft hat zusammen mit der Gemeinde und einem Architekturbüro aus Kassel ein Sanierungs- und Nutzungskonzept erarbeitet, das jetzt umgesetzt werden kann“, erläuterte Landrat Uwe Schmidt bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides.

„Wir konnten 225.122 Euro aus Mitteln des vom Land Hessen verwalteten kommunalen Finanzausgleich-Budgets bewilligen“, so Schmidt weiter. Damit werde die Gemeinde Breuna in die Lage versetzt die rund 385.000 Euro teure Modernisierung des Dorfgemeinschaftshauses zu realisieren. „Wir als Landkreis fühlen uns auch für die Fläche verantwortlich“, betonte Schmidt bei dieser Gelegenheit.

„Zu den geplanten Baumaßnahmen gehört ein neuer Notausgang und ein zur behindertengerechten Erschließung notwendiger Aufzug“, erläuterte Architekt Jan Ole Buchmann. Außerdem werde die Eingangstreppe saniert, die Toiletten im Untergeschoss barrierefrei gestaltet und ein neuer Jugendraum geschaffen. Im Zuge der Modernisierung werden auch Brandschutz und Lüftung sowie die Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht.

Breunas Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann und Ortsvorsteher Frank Trampedach waren sich in ihren kurzen Ansprachen einig, dass das Dorfgemeinschaftshaus von Bürgern und Vereinen gut genutzt werde, weshalb sich die Investition lohne. Teuer sei vor allem der barrierefreie Umbau. Allein für den Fahrstuhl seien 80.000 Euro eingeplant. Anfang des kommenden Jahres sollen die Arbeiten starten. Die Einschränkungen für die Nutzer des Dorfgemeinschaftshauses sollen dabei so gering wie möglich gehalten werden.

Hintergrund:
Die Gemeinde Breuna ist seit 2014 im Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen. Grundlage aller noch bis 2023 im Programmzeitraum realisierten Maßnahmen ist ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK), in dem die Bedarfe für die Dorfentwicklung in den Ortsteilen von Breuna festgelegt wurden.

17.11.2017




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