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13 Schüler zu neuen Fahrbegleitern ausgebildet

Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Birgit Schaumburg (KVG), Landrat Uwe Schmidt, Leon Brunke, Hannah Freier, Jennifer Quade, Adriana Andrecht, Tara Stella, Annelene Thyssen (Projektbegleiterin GS Fuldatal), Helin Öcalan, Sophia Blankenberg, Justine Reimann, Aileen Dogala, David Weidemann, Hannah Heldmann, Alina Richter, Ulrike Langer (PP Nordhessen) und Schulleiterin Liane Stephan. Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Birgit Schaumburg (KVG), Landrat Uwe Schmidt, Leon Brunke, Hannah Freier, Jennifer Quade, Adriana Andrecht, Tara Stella, Annelene Thyssen (Projektbegleiterin GS Fuldatal), Helin Öcalan, Sophia Blankenberg, Justine Reimann, Aileen Dogala, David Weidemann, Hannah Heldmann, Alina Richter, Ulrike Langer (PP Nordhessen) und Schulleiterin Liane Stephan.

Fuldatal. 13 neue Fahrbegleiter der Gesamtschule Fuldatal haben ihre Ausweise nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erhalten. "Mit dieser Ausbildung seid ihr Experten im Bereich Konfliktbewältigung und Streitschlichtung – etwas, was ihr nicht nur im Bus oder in der Bahn benötigt, sondern auch für den Rest eures Lebens", betont Landrat Uwe Schmidt bei der Übergabe der Urkunden. Das Engagement der Fahrbegleiter sei beispielhaft und führe dazu, dass die Fahrt von und zur Schule in Bussen für Nutzer und die Fahrer stressfreier wird. Deshalb unterstütze der Kreis die Ausbildung an den Schulen im Kreis auch finanziell. Die pro Lehrgang entstehenden Kosten von rund 5.000 Euro werden daher vom Landkreis Kassel getragen. Die Ausbildung der Busbegleiter wird vom Verkehrsunternehmen Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) organisiert.

"Die neue Generation von Fahrbegleitern an unserer Schule zeigt, dass Jugendliche bereit sind sich zu engagieren und dass sie Mitschüler unterstützen", ergänzt Schulleiterin Liane Stephan. Die Fahrbegleiter engagierten sich in der Gewaltprävention. Stephan: "Ich bin stolz, dass die Schüler die Ausbildung absolviert haben – sie sind ein gutes Beispiel für die folgenden Klassen". Stephan dankte Annelene Thyssen, die das Fahrbegleiter-Projekt in Fuldatal begleitet.

"Wer wegschaut, übernimmt keine Verantwortung – aber ihr schaut hin", bestätigt Ulrike Langer, Jugendkoordinatorin beim Polizeipräsidium Nordhessen. Für Zivilcourage hätten die Busbegleiter allerdings keinen Alleinvertretungsanspruch. "Da sind wir alle gefordert", so Langer weiter.

Die Schüler wurden in einem Lehrgang intensiv auf ihre neue Tätigkeit vorbereitet. "Unser Lehrgang macht die Schüler für ihre neue Aufgabe als Fahrzeugbegleiter fit" erläutert Birgit Schaumburg von der KVG.

Die neuen Fahrzeugbegleiter wurden in Deeskalation und Konfliktbewältigung geschult. Außerdem wurden den Acht- und Neuntklässlern Strategien zum neutralen Verhalten sowie Kommunikationstechniken und Körpersprache näher gebracht. Schaumburg: "Den Teilnehmern und uns hat auch dieser Lehrgang wieder richtig Spaß gemacht".

Hintergrund:
Rund 400 Schüler an 15 Schulen im Landkreis sind zurzeit als Fahrbegleiter tätig. Die Ausbildung, die zusammen mit der Kasseler Verkehrsgesellschaft KVG organisiert wird, hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt, das von den Schulen und den Schülern gern umgesetzt wird. Während der Schulung werden die Schüler in den Themen Konfliktvermeidung und Deeskalation ausgebildet. Zur Ausbildung gehören Rollenspiele und das Bearbeiten von möglichen Konfliktsituationen beim Einstieg und der Fahrt. Die Schüler sollen dabei auch ein Gefühl dafür erhalten, wann sie selbst agieren können und wann es besser ist, Hilfe zu holen. Ohne das Engagement der Koordinatoren der Fahrbegleiterschulungen in den beteiligten Schulen wäre die Ausbildung nicht realisierbar.

Ausgebildete Fahrzeugbegleiter gibt es neben der Georg-Christoph-Lichtenbergschule in Kassel-Oberzwehren als einzigem Gymnasium an allen Gesamtschulen im Landkreis Kassel.

20.03.2018


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