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Neue Rettungswache in Calden

Die neue Rettungswache in Calden-Ehrsten verbessert die Notfallversorgung. Im Bild: (v.l.) Joachim Nörz (Rettungsdienstleiter der Johanniter-Unfall-Hilfe), Jürgen Barchfeld (Feuerwehr Kassel / gemeinsamer Rettungsdienst von Stadt und Landkreis Kassel) und Benjamin Krause (Regionalvorstand der Johanniter Kurhessen). Die neue Rettungswache in Calden-Ehrsten verbessert die Notfallversorgung. Im Bild: (v.l.) Joachim Nörz (Rettungsdienstleiter der Johanniter-Unfall-Hilfe), Jürgen Barchfeld (Feuerwehr Kassel / gemeinsamer Rettungsdienst von Stadt und Landkreis Kassel) und Benjamin Krause (Regionalvorstand der Johanniter Kurhessen).

Notfallversorgung im Landkreis Kassel weiter optimiert

Calden/Region Kassel. Für die Frauen und Männer auf den Rettungswachen geht es im Ernstfall um jede Minute. Schließlich sollen sie jeden Ort im Landkreis Kassel innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung erreichen. Um die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist auch in Zukunft überall sicher zu stellen, wurde am Montag in Caldener Ortsteil Ehrsten eine neue Rettungswache eingeweiht. Betrieben wird sie von der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Noch stehen hier Wohn-Container, die seit Januar als Übergangslösung dienen. Doch schon bald soll mit dem Bau eines festen Gebäudes für die Rettungswache neben den Containern begonnen werden. Benjamin Krause, Regionalvorstand der Johanniter Kurhessen, rechnet mit dem Herbst als Einzugstermin. Noch wartet man auf die Genehmigung des Bauantrags. "Nachdem wir Ende Oktober vergangenen Jahres als Gewinner aus dem Auswahlverfahren hervorgegangen sind, war es für uns eine echter Kraftakt den Betrieb der Wache innerhalb weniger Wochen auf die Beine zu stellen", betont Krause. Möglich sei dies nur durch die herzliche Aufnahme durch die Bevölkerung und die Verantwortlichen der Gemeinde Calden gewesen, die immer bemüht seien, zu helfen.

"Mit der neuen Rettungswache in Calden-Ehrsten verbessern wir die Notfallversorgung in unserer Region", freut sich Jürgen Barchfeld, zuständiger Mitarbeiter für den Rettungsdienst bei der Feuerwehr Kassel. Die neugeschaffene Wache ist Bestandteil der im Juni 2016 beschlossenen Fortschreibung des gemeinsamen Rettungsdienstplans von Stadt und Landkreis Kassel. "Dieser Bereichsplan für den Rettungsdienst legt die Organisation und die jeweiligen Rettungsmittel fest", so Barchfeld weiter. Für den Standort Calden habe man sich entschieden, weil wir von hier aus viele Kreisteile gut erreicht werden können.

In Calden sind zwei Rettungsfahrzeuge stationiert. Eine Besatzung ist sieben Tage rund um die Uhr vor Ort. Eine weitere Besatzung verstärkt den Tagesdienst. Die Kapazität der Rettungseinheiten erhöht sich damit um 13.500 Stunden. Zwölf neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.
 
Hintergrund:
Bereits seit Oktober 2016 sind in den vorhandenen Rettungswachen in der Region die Fahrzeugstunden um 8.700 erhöht worden. Im letzten Jahr fand eine weitere Erhöhung der Einsatzzeiten um 40.700 Stunden statt. Hierfür wurden auch fünf zusätzliche Rettungsfahrzeuge angeschafft, sowie die bisher nur im Tagesdienst tätige Rettungswache in Schauenburg-Hoof in eine 24-Stunden-Rettungswache umgewandelt.

Außerdem wurde ein zusätzliches Notarztsystem auf der Rettungswache 1 der Feuerwehr Kassel eingerichtet. Die mit der Fortschreibung des Bereichsplanes verbundenen Maßnahmen sind für Stadt und Landkreis Kassel kostenneutral – die entstehenden Kosten werden von den Krankenversicherungen übernommen.

17.04.2018




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