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Netzwerk sucht „Gelingensfaktoren“

Vertreter aus Kommunen in Nordrhein Westfalen, Hessen und Baden Württemberg trafen sich mit Brigitte Mohn (1. Reihe, 4.v.l.) von der Bertelsmann Stiftung bei einem Netzwerktreffen in Gütersloh. Den Landkreis Kassel vertrat Integrationsmanager Bijan Otmischi (Hintere Reihe, 2.v.l.). Vertreter aus Kommunen in Nordrhein Westfalen, Hessen und Baden Württemberg trafen sich mit Brigitte Mohn (1. Reihe, 4.v.l.) von der Bertelsmann Stiftung bei einem Netzwerktreffen in Gütersloh. Den Landkreis Kassel vertrat Integrationsmanager Bijan Otmischi (Hintere Reihe, 2.v.l.).

Landkreis Kassel beteiligt sich, zusammen mit anderen Kommunen, am Projekt der Bertelsmann-Stiftung zur Arbeitsmarktintegration

Landkreis Kassel. Wie kann die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten schneller gelingen? Diese Frage steht im Zentrum von "Ankommen in Deutschland". Initiiert von der Bertelsmann-Stiftung, beteiligen sich Kommunen aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen an dem Projekt. Mit dabei auch der Landkreis Kassel mit den Partnern aus Jobcenter, Agentur für Arbeit, IQ Netzwerk, IHK und Handwerkskammer.

Bei einem Netzwerktreffen in Gütersloh begrüßte Brigitte Mohn, Mitglied im Stiftungsvorstand der Bertelsmann-Stiftung und Tochter von Bertelsmann-Chefin Liz Mohn, die Vertreter aus den Kommunen und hob deren besondere Bedeutung im Integrationsprozess hervor. Gleichzeitig betonte sie die Notwendigkeit offener Diskussionen "von unten nach oben". In diesem Zusammenhang entwickelte sich ein reger Austausch mit den kommunalen Akteuren, die über ihre Erfahrungen berichteten und Empfehlungen an Bundes- und Landesebene aussprachen.

Ein notwendiger "Gelingensfaktor" für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten sei aus kommunaler Sicht die Öffnung der oberen Verwaltungsstrukturen im Sinne einer übergreifenden Kooperationsbereitschaft. Auch die Verankerung langfristiger Strukturen, wie beispielweise Langzeitberatung und Case Management, sei unabdingbar für einen effektiven Integrationsprozess. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Impulsreferat von Petra Pfänder, die die Evaluation der Prozessergebnisse des Projekts "Ankommen in Deutschland" durchführt. Die Teilnehmenden erarbeiteten konkrete Beispiele, welche Veränderungen und Wirkungen bereits erzielt werden konnten.

In Kürze soll ein Strategiepapier des Projekts "Ankommen in Deutschland" zum Thema Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten erscheinen. Zudem sollen die Erfahrungen sowie erprobten Beteiligungsformate in den Kommunen in Form eines digitalen Handbuchs der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

28.06.2018




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