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192.022 Euro für Ludwig-Noll-Verein, Sozialtherapie und Gesundheitsamt Region Kassel

Kassel (lwv): Mit mehr als 2,8 Millionen Euro unterstützt der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen in diesem Jahr die Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen. Das sind rund 210.000 Euro mehr als im Vorjahr. So hat es der Verwaltungsausschuss des LWV heute beschlossen. Die sogenannten PSKB sind ein gemeindenahes Angebot für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige. Sie sind Begegnungszentren, Beratungsstellen und sie helfen Betroffenen, ihren Tag zu strukturieren. "Wir fördern die Arbeit der PSKB, weil diese offenen Angebote ein ganz wichtiger Baustein in der gemeindenahen Versorgung sind", betont Landesdirektorin Susanne Selbert.

In Hessen gibt es 70 solcher Anlaufstellen, in denen Männer und Frauen, die dauerhaft psychisch erkrankt sind, vorübergehend oder auch langfristig Unterstützung finden - oft im Anschluss an einen Psychiatrie-Aufenthalt.

In Kassel fördert der LWV die PSKB des Vereins Sozialtherapie in der Motzstraße mit 50.413 Euro. Der Ludwig-Noll-Verein erhält für seine Einrichtung in der Frankfurter Straße 37.414 Euro. Die Arbeit der PSKB des Gesundheitsamtes Region Kassel wird in diesem Jahr mit 104.195 Euro gefördert. Die Standorte sind in der Oberen Königstraße in Kassel und in der Johannesstraße in Hofgeismar.

Die PSKB gehören häufig zu Psychosozialen Zentren, einem Verbundsystem, zu dem auch Tagesstätten und Betreutes Wohnen zählen. 44 verschiedene Träger halten diese Angebote bereit. Es gibt dort Gelegenheit, untereinander oder mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern das Gespräch zu suchen. Diese vermitteln beispielsweise an andere Beratungsstellen oder helfen den Menschen, ihren Tag gemeinsam zu planen und zu gestalten. Es gibt keine verbindliche Teilnahme: Das Angebot ist offen.

Die Förderung des LWV deckt rund 30 Prozent der Kosten und richtet sich nach der Einwohner-zahl im Versorgungsgebiet.

Hintergrund:

Der Landeswohlfahrtsverband Hessen ist ein Zusammenschluss der Landkreise und kreisfreien Städte, dem soziale Aufgaben übertragen wurden.

  • Er unterstützt behinderte, psychisch kranke und sozial benachteiligte Menschen in ihrem Alltag und im Beruf.
  • Er betreut Kriegsbeschädigte, deren Angehörige und Hinterbliebene.
  • Er ist Träger von Förderschulen und Frühförderstellen.
  • Er ist Alleingesellschafter der Vitos GmbH, die einen wesentlichen Teil der psychiatrischen Versorgung in Hessen sicherstellt.


Diese Pressemitteilung steht kurz nach Erscheinen unter www.lwv-hessen.de auf der Startseite im Internet abrufbereit.

31.08.2018
 




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