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Neuer Leitfaden zum Thema „Leben im Alter“ Arbeitsgruppe des Landkreises formuliert Anregungen für Haupt- und Ehrenamtliche in der Seniorenarbeit

In der Arbeitsgruppe „Leben im Alter“ arbeiten Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam: Im Bild: Jörg Dreismann (Jung und Alt gemeinsam e.V. aus Schauenburg), Thomas Raue (Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald), Elfriede Schäth (vhs Region Kassel), Klaus Ferrari (SimA-Koordinator), Dr. Gernot Gerlach (Dekan Wolfhagen), Horst Heusner (Kreisseniorenbeirat), Uwe Motz (Begegnungsstätte Kaufungen), Elfriede Münz (Landfrauen Bezirksverein Wolfhagen), Karin Tietz (Soziales Dienste beim Landkreis Kassel), Brigitte Weiss (Nachbarschaftsverein Fuldatal) und Patricia Ruffini (DemografieAgentur Landkreis Kassel). In der Arbeitsgruppe „Leben im Alter“ arbeiten Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam: Im Bild: Jörg Dreismann (Jung und Alt gemeinsam e.V. aus Schauenburg), Thomas Raue (Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald), Elfriede Schäth (vhs Region Kassel), Klaus Ferrari (SimA-Koordinator), Dr. Gernot Gerlach (Dekan Wolfhagen), Horst Heusner (Kreisseniorenbeirat), Uwe Motz (Begegnungsstätte Kaufungen), Elfriede Münz (Landfrauen Bezirksverein Wolfhagen), Karin Tietz (Soziales Dienste beim Landkreis Kassel), Brigitte Weiss (Nachbarschaftsverein Fuldatal) und Patricia Ruffini (DemografieAgentur Landkreis Kassel).

Landkreis Kassel. "Leben im Alter - Kommunen informieren" heißt der neue Leitfaden, den die Arbeitsgruppe "Leben im Alter" des Landkreises herausgegeben hat.
"Über ein Jahr lang haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit der Frage beschäftigt, welche Angebote für Senioren es in den Kommunen gibt und wie über diese informiert wird", berichtet Dekan Dr. Gernot Gerlach. Die Internetauftritte der Städte und Gemeinden im Landkreis standen dabei ebenso im Fokus wie Gemeindeblätter und kommunale Informationsbroschüren für die Älteren.

Bestehende Angebote durchforstet
Das Fazit von Bürgermeister Thomas Raue: "Einige Kommunen haben noch Potenzial für Verbesserungen, es gibt aber auch viele gelungene Beispiele, die anderen als Anregung dienen können". Wichtig sei es, dass die älteren Menschen Gehör finden. Entsprechende Kommunikationsstrukturen könnten auch in kleinen Gemeinden aufgebaut werden. "Der Leitfaden ist ein Duftmarke", so Raue. Nun sei klar wo es hingehen soll.

Kommunen sind gefordert
"Der Leitfaden richtet sich als praktischer Ratgeber an Kommunen, Kirchengemeinden, haupt- und ehrenamtlich in der Seniorenarbeit Engagierte sowie an örtliche Initiativen", erklärt Patricia Ruffini vom Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises, das die Demografie-Aktivitäten des Landkreises koordiniert. Nun seien vor allem die Kommunen gefordert, wenn es um die Vermittlung von Informationen für ältere Menschen und deren Angehörige geht. Dazu gehöre zum Beispiel auch ein "Kümmerer" vor Ort, an den man sich mit seinen Fragen und Anliegen wenden könne.

Mit den Menschen ins Gespräch kommen
Aber auch die Arbeitsgruppe selbst wolle mit den Menschen ins Gespräch kommen, so Ruffini. Dazu sind Veranstaltungen des "DemografieDialogs" unter dem Motto "Aktiv in Bewegung" geplant, bei denen Themen wie Mobilität, Nachbarschaftshilfe und Wohnen im Alter diskutiert und praktische Erfahrungen ausgetauscht werden. So unter anderem am 30. Oktober in Kaufungen (siehe "Einladung zum Dialog").

Hintergrund:
Ältere Menschen sind in den Landkreis-Kommunen längst keine Randgruppe mehr und der Anteil der über 60-Jährigen nimmt kontinuierlich zu. Dabei verläuft die Lebensphase Alter individuell sehr unterschiedlich. Viele aktive ältere Menschen gestalten ihr Leben weitestgehend selbstständig und selbstbestimmt. Andererseits gibt es Senioren mit einem konkreten Bedarf an Unterstützungs-, Hilfs- und Pflegeleistungen. Damit den vielfältigen Wünschen und Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung getragen werden kann, ist das Zusammenwirken Vieler vor Ort erforderlich. Und in den meisten Städten und Gemeinden gibt es bereits eine große Bandbreite kirchlicher Seniorenarbeit, kommunaler Angebote und Aktivitäten von freien Trägern, Vereinen und Initiativen.

Einladung zum Dialog
Landkreis Kassel will Strukturen und Angebote für Senioren weiterentwickeln Um zukunftsweisende Seniorenarbeit im ländlichen Raum geht es auch bei dem DemografieDialog "Aktiv in Begegnung"; zu dem die Arbeitsgruppe "Leben im Alter" gemeinsam mit dem Landkreis Kassel am 30. Oktober 2018 um 17.30 Uhr in die Aula der Gesamtschule Kaufungen, Friedrich-Ebert-Straße 28 in Kaufungen einlädt.

Prof. Dr. Werner Vogel aus Hofgeismar wird sich in seinem Impulsvortrag mit der Frage was Älterwerden im ländlichen Raum bedeutet, beschäftigen. Im Anschluss daran werden in unterschiedlichen Foren Themen wie Mobilität, Nachbarschaftshilfe und Wohnen im Alter diskutiert. In jeden Themenforum stellt zudem ein Projekt seine praktischen Erfahrungen vor. Bereits ab 16 Uhr besteht die Gelegenheit, an einer geführten Besichtigung der Begegnungsstätte Kaufungen teilzunehmen.
Der DemografieDialog richtet sich an politische Entscheider, örtliche Gremien und Initiativen, haupt- und ehrenamtlich in der Seniorenarbeit Engagierte sowie am Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Weitere Informationen zum Programm des DemografieDialog "Aktiv in Begegnung" und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei der DemografieAgentur im Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel, Manteuffel-Anlage 5 in Hofgeismar (Ansprechpartnerin: Patricia Ruffini, Tel.: 05671/8001-2452, Mail: patricia-ruffini@landkreiskassel.de) sowie auf der Internetseite www.landstaerken.de. Dort kann auch der Leitfaden "Leben im Alter – Kommunen informieren" angefordert werden.

17.10.2018




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