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Passt es oder passt es nicht?

Rund 600 Bewerber trafen beim „Speed-Day“ im Hermann-Schafft-Haus auf 21 regionale Arbeitgeber und Bildungsträger. Rund 600 Bewerber trafen beim „Speed-Day“ im Hermann-Schafft-Haus auf 21 regionale Arbeitgeber und Bildungsträger.

Jobcenter lud zum ersten „Speed-Day“ ins Hermann-Schafft-Haus

Region Kassel. "Wir sind selbst ein bisschen erstaunt, wie gut es gelaufen ist", freut sich Yvonne Hodeck, die Leiterin des Arbeitgeberservice beim Jobcenter des Landkreis Kassel. "Wir hatten sehr viele positive Rückmeldungen. Sowohl von unseren Kunden als auch von den Arbeitgebern, die mitgemacht haben."

Insgesamt 1.200 Arbeitssuchende waren zum ersten "Speed-Day" der Jobcenter der Stadt und des Landkreises Kassel ins Hermann-Schafft-Haus eingeladen. Rund 600 Männer und Frauen kamen. Das Ziel: Arbeitssuchende und Arbeitgeber aus der Region an einen Tisch und ins Gespräch zu bringen. Das Prinzip des "Speed-Day" ist einfach und ähnelt dem "Speed-Dating" für Singles: Menschen treffen sich. Man hat ein paar Minuten Zeit sich kennenzulernen. Danach geht es zum nächsten Tisch. Und am Ende entsteht daraus vielleicht mehr.

Erstes Kennenlernen: Siham Chahrour aus Kassel im Gespräch mit Jasmin Dogala von der Firma Richter Gebäudedienste. Erstes Kennenlernen: Siham Chahrour aus Kassel im Gespräch mit Jasmin Dogala von der Firma Richter Gebäudedienste.

"Mit dieser besonderen Aktion wollen wir die Bewerber unterstützen", betont Gregor Vick, Leiter des Jobcenters im Landkreis Kassel. Der Vorteil liegt für ihn auf der Hand: "Hier steht der Arbeitgeber einem Menschen gegenüber und nicht einer Bewerbung."

Das bestätigt auch Jasmin Dogala, aus der Personalabteilung der Firma Richter Gebäudedienste. "Für uns ist besonders Flexibilität wichtig", betont sie. Ob diese bei den Bewerbern vorhanden ist, kann sie mit ein paar gezielten Fragen schnell feststellen. "Außerdem", so sagt sie, "habe ich dann schon einen ersten Eindruck vom Auftreten der Person."

Das Fazit des ersten "Speed-Day" ist aus Sicht des Jobcenters positiv: "Einige Arbeitsverträge wurden geschlossen und viele Kontakte geknüpft", berichtet Yvonne Hodeck. Das Format sei auch bei den Arbeitgebern sehr gut angekommen. Daher ist sie sich sicher: "Wir werden das Format wiederholen. Dann vielleicht sogar mit noch mehr Firmen aus der Region."

07.11.2018




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