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Erfolgsmodell für den sicheren Schulweg

Vizelandrat Andreas Siebert übergibt das Zertifikat und ein kleines Geschenk an Julia Langer, die demnächst als Fahrbegleiterin für Sicherheit sorgt. Vizelandrat Andreas Siebert übergibt das Zertifikat und ein kleines Geschenk an Julia Langer, die demnächst als Fahrbegleiterin für Sicherheit sorgt.

16 neue Fahrbegleiter an der Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen

Wolfhagen. Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen bekamen von Vizelandrat Andreas Siebert, im Rahmen einer kleinen Feierstunde, ihre Zertifikate und ein kleines Geschenk überreicht. Damit gehören sie zu den insgesamt 400 Jungen und Mädchen an 15 Schulen im Landkreis die zurzeit als Fahrbegleiter tätig sind. Ihr Auftrag ist es für mehr Sicherheit in Bussen und Straßenbahnen auf dem Weg zur Schule zu sorgen.

Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Musikklasse 7G1. Diese spielten unter anderem die Titelmelodie von "Mission Impossible" - doch "unmöglich" ist die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen keineswegs. Denn alle Fahrbegleiter haben eine fundierte Ausbildung durch Trainerin Birgit Schaumburg von der KVG und die Jugendkoordinatorin der Polizei Nordhessen, Ulrike Langer erhalten. Dabei wurden die Themen Konfliktvermeidung und Deeskalation angesprochen. Zum Training gehörten auch Rollenspiele und das Bearbeiten von möglichen Konfliktsituationen.

Shadil Aftab zeigt stolz seinen Fahrbegleiter-Ausweis. Shadil Aftab zeigt stolz seinen Fahrbegleiter-Ausweis.

Im ihrem Einsatz sind die Fahrzeugbegleiter Partner für Schüler und Fahrer. Sie helfen Auseinandersetzungen, Verletzungen oder Beschädigungen zu vermeiden. Gleichzeitig bieten sie Schutz für die kleinen Fahrgäste und übernehmen eine Vorbildfunktion für andere.

Vizelandrat Andreas Siebert betont, dass die neuen Fahrbegleiter Kompetenzen erworben haben, die für das ganze Leben nützlich sind. "Ihr freiwilliges soziales Engagement ist beispielhaft", rief er den Jungen und Mädchen zu, und wies darauf hin, dass man mit dem Zertifikat in den Bewerbungsunterlagen durchaus auch bei späteren Arbeitgebern punkten könne. Zudem stärke die Ausbildung Selbstbewusstsein und Zivilcourage.

Hintergrund:
Die Ausbildung, die mit Hilfe von Koordinatoren in den Schulen organisiert wird, hat sich zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt, das von den Schulen und den Schülern gerne umgesetzt wird. Die pro Lehrgang entstehenden Kosten von rund 5.500 Euro werden vom Landkreis Kassel getragen.

Ausgebildete Fahrzeugbegleiter gibt es neben der Georg-Christoph-Lichtenbergschule in Kassel-Oberzwehren als einzigem Gymnasium auch an allen Gesamtschulen im Landkreis Kassel.

09.11.2018

 

 




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