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Landkreis unterstützt die touristische Umnutzung

Der Familienbetrieb von Harald (links), Martina und Sabrina Henne (rechts) in Oberweser expandiert. Peter Nissen (Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung) und Vizelandrat Andreas Siebert übergaben Fördermittel für den Umbau des alten Hauses im Hintergrund, welches zukünftig Ferienwohnungen beherbergen und seinen Fachwerkcharakter zurück erhalten soll. Der Familienbetrieb von Harald (links), Martina und Sabrina Henne (rechts) in Oberweser expandiert. Peter Nissen (Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung) und Vizelandrat Andreas Siebert übergaben Fördermittel für den Umbau des alten Hauses im Hintergrund, welches zukünftig Ferienwohnungen beherbergen und seinen Fachwerkcharakter zurück erhalten soll.

Das „Gasthaus zum Lindenwirt“ erweitert sein Angebot für Touristen um drei Ferienwohnungen im benachbarten Fachwerkhaus

Oberweser / Landkreis Kassel. Der Rad- und Wandertourismus an der Weser boomt. Davon profitiert auch das "Gasthaus zum Lindenwirt" in Oberweser. Ideal gelegen direkt am Radweg R1 und nur 300 Meter von der Weser entfernt, können Touristen von hier aus viel unternehmen. "Die Gäste können hier radeln, im Naturpark wandern, Kanufahren und auch die beliebte Sababurg ist nicht weit", betont Gastwirt Harald Henne, der das Gasthaus als Familienbetrieb zusammen mit seiner Frau Martina und Tochter Sabrina Henne betreibt.

"Die Kapazitätsgrenzen in unserem Haus sind langsam erreicht", berichtet Henne, der bereits zwölf Mitarbeiter und drei Auszubildende beschäftigt. Deshalb beschloss er ein benachbartes Fachwerkhaus zu kaufen und drei neue Ferienwohnungen einzurichten. "Diese können auch vermietet werden, wenn der Betrieb der Gästezimmer im Winter eingestellt ist", ist sich Henne sicher. Doch zunächst sind umfangreiche Umbauten erforderlich.

Unterstützung erhält Henne vom Landkreis Kassel. "Ihr Vorhaben passt hervorragend in die Strategie des Landkreises Kassel, dessen Ziel es ist, sonst leerstehende regionaltypische Bausubstanz durch eine touristische Nutzung wieder zu beleben" erklärte Vizelandrat Andreas Siebert bei einem Ortstermin zur Übergabe eines Förderbescheids. Das Geld sei daher gut angelegt, so Siebert, der betonte: "Aktuelle Studien belegen, dass das Gast- und Beherbergungsgewerbe in Nordhessen eine weit größere Bedeutung hat, als bislang angenommen." Jedoch fehlten vielfach hochwertige Übernachtungsmöglichkeiten. Auch weil Gasthäuser in der Region geschlossen würden. "Eine gezielte Tourismusförderung ist daher gleichzeitig Wirtschaftsförderung für den ländlichen Raum", so der Vizelandrat.

"Bei der Auswahl der Förderprojekte stehen für uns Qualitätsmerkmale an oberster Stelle", ergänzt Peter Nissen vom Servicezentrum Regionalentwicklung. "Die geförderten Ferienwohnungen werden ansprechend aussehen sowie in einem wiederkennbaren und hochwertigen Design ausgestattet sein, so dass der Gast gern bereit ist, einen angemessenen Preis zu bezahlen."

Wie Henne erläuterte, beabsichtigt er die bestehende Plattenverkleidung an der Außenfassade abzureißen und dadurch den ursprünglichen Fachwerk-Charakter des Hauses wieder herzustellen. Im Haus selbst sollen zwei barrierefreie Ferienwohnungen im Erdgeschoss und eine größere Ferienwohnung im Obergeschoss eingerichtet werden. Bereits im August kommenden Jahres soll alles fertig sein. Die Gäste können dann auch die bereits vorhandene Fahrrad- und Motorradgarage sowie die Sauna nutzen.

20.11.2018




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