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„Schlaglochoffensive“ für sicheres Radfahren Wurzelschäden beseitigt - Kreis hilft Kommunen bei Unterhaltungsmaßnahmen

Ein Stück Sicherheit für Radfahrer: (v.l.) Uwe Westphal (Radverkehrsbeauftragter von Ahnatal), Bürgermeister Michael Aufenanger, Stefan Arend (Radverkehrsbeauftragter des Landkreises Kassel), Alexander Hofmann (Bauamt) und Volker Olbrich (passionierter Radfahrer) begutachten die Ausbesserungen am Radweg. Ein Stück Sicherheit für Radfahrer: (v.l.) Uwe Westphal (Radverkehrsbeauftragter von Ahnatal), Bürgermeister Michael Aufenanger, Stefan Arend (Radverkehrsbeauftragter des Landkreises Kassel), Alexander Hofmann (Bauamt) und Volker Olbrich (passionierter Radfahrer) begutachten die Ausbesserungen am Radweg.

Ahnatal / Kreis Kassel. "Wir kümmern uns um Lückenschlüsse im Radwegenetz, dürfen aber auch die gute Befahrbarkeit bereits bestehender Radwege nicht aus dem Auge verlieren." Stefan Arend, der Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Kassel, wird nicht müde diesen Satz bei Treffen mit Gemeindevertretern zu wiederholen.

Gemeinsam mit dem Ahnataler Bürgermeister Michael Aufenanger steht er am Rande des Radweges entlang der K30 zwischen den Kreiseln bei Weimar und bei Heckershausen. An zehn Stellen wurden hier Wurzelschäden beseitigt und damit die Verkehrssicherheit wieder hergestellt. "Das ist wichtig", erklärt Arendt, "denn gerade in dieser Jahreszeit, mit früh einbrechender Dunkelheit, sind Wellen im Asphalt schwer zu erkennen und können zu Stürzen führen."

Mit der sogenannten "Schlaglochoffensive" hilft der Kreis den Kommunen bei den notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen. Denn: "Das Land fördert zwar den Neubau von Radwegen, hilft aber nicht bei der Unterhaltung. Für diese kleinen aber dringend notwendigen Investitionen fehlt den Kommunen aber oft das Geld", so Arend.

Aus Sicht von Bürgermeister Aufenanger sind die 8.600 Euro aus der Gemeindekasse für die Ausbesserungsarbeiten gut angelegt. Zumal der Kreis 3.000 Euro beisteuert.

Risse und Aufwölbungen in der Fahrbahn können gerade in der dunklen Jahreszeit für Radfahrer gefährlich werden. Risse und Aufwölbungen in der Fahrbahn können gerade in der dunklen Jahreszeit für Radfahrer gefährlich werden.

"Immer mehr Menschen in Ahnatal fahren mit dem Fahrrad", erläutert Aufenanger und erinnert an das erfolgreiche "Stadtradeln" mit rund 85 teilnehmenden Bürgern. Deshalb sei die Unterstützung durch die "Schlaglochoffensive" zur Verbesserung der Sicherheit natürlich willkommen. Zumal das Programm des Kreises unbürokratisch sei.

Neben Ahnatal erhielten in diesem Jahr auch die Gemeinden Fuldabrück und Habichtswald Unterstützung vom Kreis bei der Ausbesserung von Fahrradwegen. Und Arend kündigt an, dass die "Schlaglochoffensive" auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird.

29.11.2018




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