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Gute Nachricht auf dem Weg zur Fusion

Gemeinsam nach vorne gehen, heißt es bei der Fusion der Gemeinden Oberweser und Wahlsburg. Ein weiterer Schritt ist die Erweiterung der Dorfentwicklung, darin sind sich (v.l.) Jürgen Noll, den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Oberweser, Vizelandrat Andreas Siebert, Wahlsburgs Bürgermeister Jörg-Otto Quentin und Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung beim Landkreis Kassel, einig. Gemeinsam nach vorne gehen, heißt es bei der Fusion der Gemeinden Oberweser und Wahlsburg. Ein weiterer Schritt ist die Erweiterung der Dorfentwicklung, darin sind sich (v.l.) Jürgen Noll, den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Oberweser, Vizelandrat Andreas Siebert, Wahlsburgs Bürgermeister Jörg-Otto Quentin und Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung beim Landkreis Kassel, einig.

Auch Vernawahlshausen und Lippoldsberg werden in das Förderprogramm zur Dorfentwicklung aufgenommen

Oberweser/Wahlsburg. Nach dem positiven Bürgerentscheid über die Fusion der Gemeinden Oberweser und Wahlsburg schreiten beiden Kommunen auf dem Weg zur neuen Fusionsgemeinde kräftig voran. Dazu gehört, dass das in Oberweser bereits begonnene Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) im Rahmen der Dorfentwicklung nun auch auf die Gemeinde Wahlsburg, mit den beiden Ortsteilen Vernawahlshausen und Lippoldsberg, ausgedehnt wird.

Vizelandrat Andreas Siebert übergab dazu im Rathaus von Wahlsburg einen erweiterten Bewilligungsbescheid an Jürgen Noll, den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Oberweser und Wahlsburgs Bürgermeister Jörg-Otto Quentin. Beauftragt wird die Bürogemeinschaft aus der Arbeitsgruppe Stadt und MSP Impulsprojekt, die bereits für die Gemeinde Oberweser tätig ist. „Die zusätzlichen Leistungen können sinnvoll nur dort erbracht werden, da die Ergebnisse sonst nicht zu einem neuen IKEK für die zukünftige Fusionsgemeinde zusammengefasst werden können“, erläutert Siebert.

Die nächsten Schritte sind Beteiligungsprozesse mit Online-Befragungen und Rundgänge in Wahlsburg, Gesprächsrunden mit Bürgern sowie eine Analyse von Stärken und Schwächen der beiden Ortsteile. Auch die vorhandene Steuerungsgruppe wird mit Vertretern aus Wahlsburg erweitert. Ziel ist ein gemeinsames Leitbild für die zukünftige Entwicklung von Oberweser und Wahlsburg als Fusionsgemeinde.

„Wir hoffen im Sommer soweit zu sein“, betont Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung beim Landkreis Kassel. Denn dann können noch in diesem Jahr auch die ersten privaten Förderanträge gestellt werden. „Davon profitieren insbesondere die Kernbereiche der Dörfer mit ihrer historischen Bausubstanz“, so Nissen. 

„Die Aufnahme von Wahlsburg in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen wurde von uns schon lange gewünscht und ist jetzt eine positiven Auswirkungen des gemeinsamen Bürgerwillens zur Fusion“, betont Bürgermeister Quentin. „Ein Nachteil für Oberweser entsteht dadurch nicht“, ergänzt Noll. Im Gegenteil: „Durch die Erweiterung wurde die Förderdauer für alle um ein Jahr verlängert“, freut sich der Erste Beigeordnete. „Insgesamt“, so Siebert abschließend, „sehe ich in der erweiterten Dorfentwicklung eine Fortsetzung des sehr transparenten Dialogs im Rahmen der Fusion.“

23.01.2019



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