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Germeta wirbt für Diemel-Radweg

Marcus Dittrich (Bürgermeister Bad Karlshafen), Dieter Pollack (Wirtschaftsförderung Gemeinde Willingen), Klaus Braun (Erster Beigeordneter Stadt Warburg), Vizelandrat Andreas Siebert, Thomas Grah (Germeta), Michaela Schröder (Wirtschaftsförderung Marsberg), Elmar Schröder (Bürgermeister Diemelstadt), Wolf-Rüdiger Mutter (Germeta), Volker Becker (Bürgermeister Diemelsee) und Klaus Hülsenbeck (Bürgermeister Marsberg). (von links nach rechts) Marcus Dittrich (Bürgermeister Bad Karlshafen), Dieter Pollack (Wirtschaftsförderung Gemeinde Willingen), Klaus Braun (Erster Beigeordneter Stadt Warburg), Vizelandrat Andreas Siebert, Thomas Grah (Germeta), Michaela Schröder (Wirtschaftsförderung Marsberg), Elmar Schröder (Bürgermeister Diemelstadt), Wolf-Rüdiger Mutter (Germeta), Volker Becker (Bürgermeister Diemelsee) und Klaus Hülsenbeck (Bürgermeister Marsberg). (von links nach rechts)

Öffentlich-private Tourismuskooperation wird sichtbar

Warburg/Diemel-Region. "Radfahren und Mineralwasser gehören zusammen und deshalb freuen wir uns, ab sofort mit einem Germeta-LKW bundesweit Werbung für den Diemel-Radweg machen zu können", erläutert Thomas Grah, Geschäftsführer der Heil- und Mineralquellen Germete GmbH, die Beweggründe des Unternehmens für die Außengestaltung eines neuen LKWs. Die Zusammenarbeit mit dem 2014 gegründeten Arbeitskreis Diemelradweg, in dem Vertreter aus neun Kommunen und vier Landkreisen an der Optimierung und touristischen Vermarktung des 4-Sterne-Radwegs von Willingen nach Bad Karlshafen arbeiten, passe sehr gut zur Zielsetzung des Unternehmens, in der Region "nachhaltig Verantwortung zu übernehmen", so Grah bei der Vorstellung des neuen Werbeträgers.

Für Michaela Schröder, Geschäftsführerin des Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e.V., ist der neue LKW "ein weiterer Meilenstein für die touristische Vermarktung des 112 Kilometer langen Diemelradwegs". Ziel aller beteiligten Gebietskörperschaften sei es, den Diemelradweg als 5-Sterne-Radweg zu zertifizieren. Schröder: "Wir haben im Mai 2018 die Radtouristen auf der Route gezählt und sind auf über 2.200 Radler gekommen – das zeigt, dass der Radweg ein wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaftsförderung ist". Am 12. Mai 2019 findet die zweite Ausgabe des Diemelradweg-Tages statt: "Dann wird es wieder viele interessante Angebote entlang der Strecke geben", kündigt Schröder an.

"Mir gefällt sehr gut, dass es gelungen ist, ein engagiertes Unternehmen in touristische Regionalentwicklung einzubinden", betont Andreas Siebert, Vizelandrat des Landkreises Kassel. Tourismusförderung sei immer aktive Wirtschaftsförderung.

Siebert: "Wir werden mit den entsprechenden Fördermitteln des Landes Hessen die Strecke zwischen Trendelburg und Bad Karlshafen weiter optimieren, damit das Ziel 5 Sterne-Zertifizierung auch erreicht werden kann".

Aus Sicht des Ersten Beigeordneten der Stadt Warburg Klaus Braun ist der neue "Radweg-LKW von Germeta, der bundesweit für den Radweg werben wird, ein weiteres gelungenes Beispiel für die Verbundenheit des Warburger Unternehmens mit der Region".

Hintergrund
Der Diemelradweg führt durch zwei Bundesländer von der Diemel-Quelle bei Usseln bis nach Bad Karlshafen an der Diemel-Mündung in die Weser. Er führt unter anderem am Diemelsee entlang und streift die Kommunen Marsberg, Warburg und Trendelburg. Der Radweg verläuft zwischen Trendelburg und Wülmersen auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke der Carlsbahn, seit September 2014 kann dabei auch der 202 Meter lange Deiseler Tunnel durchfahren werden. Die Steigungen sind im Allgemeinen gering, an einigen Stellen sind jedoch auch kurze (steile) Anstiege zu bewältigen. Am Schlusspunkt Bad Karlshafen besteht Anschluss an den Weserradweg; sowohl am Beginn in Usseln als auch am Schlusspunkt in Bad Karlshafen besteht eine Anbindung an den Schienenpersonenverkehr, außerdem auch in verschiedenen Unterwegs-Gemeinden, zum Beispiel Marsberg, Warburg, Liebenau. Der ADFC zertifizierte den Diemelradweg 2017 als 4-Sterne-Qualitätsradroute.

12.02.2019


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